Bauphysik/Bauschadenanalyse
Fehlende oder nicht fachgerecht ausgeführte VWS Maßnahmen bei Bauteilöffnungen (z.B. Fensterleibungen) und im Perimeterbereich werden mittels Thermophotographie (Infrarotaufnahmen) sichtbar. Bauphysikalische Informationen bieten wir auch bzgl. Winddichtheit v.a. im Niedrigenergiehausbereich durch Blower Door Messungen. Unsere Sachverständigengutachten helfen, wenn es darum geht rechtswirksam den aktuellsten Stand der Technik bzgl. fehlenden Isokörben, zu hohen U-Werten bei Verglasungen oder unwirksamer Mauertrockenlegung einzufordern. Bauphysikalische Berechnungsmodelle geben Auskunft welche Maßnahmen - auch im Zuge einer THEWOSAN - sich wann amortisieren.
Zur Bauphysik gehören Wärme (Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Wärmedämmung, Wärmeschutz), Feuchtigkeit (Feuchtetransport, Kondensation von Wasser, Schimmelbildung), Akustik (Schallübertragung, Schalldämmung), Brandschutz und Licht. Bauphysikalisches Wissen und Erfahrung bzgl. "Winddichtes Bauen", Vollwärmeschutz, Dämmung setzen wir ein bei der Analyse und Sanierung von Bauschäden sowie beim Bau von Niedrigenergie- bzw. Passivhäusern - für Ökologische, energieeffiziente Wohnräume als Basis gesunden Wohnens. Profitieren Sie von unserem Fachwissen - für eine unverbindliche Energieberatung oder Erstbesichtigung nehmen Sie mit uns Kontakt auf: office@ecowork.at
Bauphysikalische Verfahren zur Feststellung von Bauschäden resp. Baumängeln
Blower-Door-Test (Winddichtes Bauen, Messung der Luftwechselrate)
- Gesundes Wohnen bedarf einer adäquaten Durchlüftung der Wohnräume, wobei auf Grenzwerte bzgl. der Winddichtheit zu achten ist. Eine zu hohe Luftwechselrate (Windundichtheit) führt zu Zugerscheinungen wie kalten Füßen, Energieverlust und unkontrolliertem Feuchtigkeitstransport (Kondensatbildung; ev. in Folge Schimmelbildung).
- Die Blower Door Messung (= Differenzdruckmessung) simuliert einen starken Windangriff: Die Druckdifferenz im Wohnraum wird durch Folienabdichtung von Gebäudeöffnungen (z.B. Fenster) künstlich hergestellt, und der erforderliche Volumenstrom zur Aufrechterhaltung eines konstanten Druckunterschiedes (50 Pascal) ermittelt.
- Aus diesem Parameter (= Luftwechselrate) und dem vorgegebenen Grenzwert können Leckstellen detektiert, und in Folge der Energieverbrauch optimiert werden.
Information winddichtes Bauen (pdf: 128kb)
Wärmebildaufnahmen (= Infrarotaufnahmen, Thermophotografie)
- Thermofotografien zeigen deutlich jene Stellen an der Gebäudehülle, wo vermehrter Wärmefluss (Energieverlust, Temperaturunterschiede) stattfindet und sich von außen betrachtet, die sogenannte Wärmebrücke manifestiert.
- Wärmebildaufnahmen werden während der kalten Jahreszeit unter möglichst stabilen Temperaturbedingungen (nachts, um eine Bauteiloberflächenerwärmung durch Sonneneinstrahlung zu unterbinden) - in Ausnahmen auch im Sommer mittels Nebelgeräten - durchgeführt.
- Diese Infrarotaufnahmen zeigen bauphysikalische Schwachstellen bzw. Bauschäden wie z.B. unsachgemäß ausgeführte Dampfbremsen bei Installationsanschlüssen, fehlende Dichtungen bei Fenstern/Türen ect., die in Folge zielgerichtet behoben werden können.
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Die Innenthermografie ist eine wertvolle Ergänzung der Außen-Infrarotaufnahme insbesondere bei Blower Door Messungen.
Bauphysikalische Schwachstellen - thermofotografische Beispiele typischer Bauschäden
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Leibungs- und Sturzbereich von Fenstern und Türen sind häufig Schwachstellen in der Gebäudehülle; (nachträglich eingebaute) Rollläden verstärken nicht selten die Problematik verborgener Kondensatbildung.
Information Fenstereinbau aus wärmetechnischer Sicht (pdf: 192kb)
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Raumecken und Ichsen zählen zu den unvermeidbaren geometrischen Wärmebrücken. Ein fachgerechter Vollwärmeschutz hebt das Temperaturniveau, wobei relative Temperaturunterschiede bestehen bleiben.
Information zu Wärmebrücken (als Schimmelursache)
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Anschlüsse und auskragende Bauteile sind typische Wärmebrücken aus einer Zeit, als der sogenannte Isokorb noch nicht Stand der Technik war.
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Attikaübergänge sind rundum mit Dämmmaterial einzuhüllen; kaum wirksame Teillösungen treten thermofotografisch anschaulich zu Tage.
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Nachträgliche Wärmedämmungen (v.a. eingeblasene Dämmmaterialien wie Schafwolle und Zellulose) bei Dachbodenausbauten, unsachgemäße Dämmplattenabstände oder vagabundierende Luftströme hinter nicht normgerecht verarbeiteten Fassadendämmplatten ergeben farblich scharf abgegrenzte Strukturen.
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Bei aufsteigender Feuchtigkeit und unzureichender Perimeterdämmung treten Mörtelfugen deutlich zu Tage.
