Sick Building Syndrom

Schimmelbelastung messen

Unser Leistungsspektrum im Bereich Innenraumanalytik

  • Innenraumluftmessung auf Belastungen durch Schimmel
  • Erstellung von Befunden und Sachverständigengutachten (Privatgutachten)

Wie erkennt man Schimmelpilze?

  • Schwarze Flecken an der Wand werden meist auch von Laien schnell als Schimmelbefall identifiziert.
  • Ist der Schimmelpilz nicht sichtbar, kann eine sogenannte Luftkeimmessung durchgeführt werden. Dabei werden die in der Luft vorhandenen Schimmelsporen gemessen. Erhöhte Werte von Schimmelsporen in der Innenraumluft deuten auf einen versteckten Schimmelbefall hin. Eine einfache und schnelle Methode ist eine Messung mittels Sedimentationsplatten. Dabei werden Platten mit Nährmedium aufgestellt, die in der Luft vorhandenen Sporen setzen sich auf den Platten ab, wachsen an und können dann ausgewertet werden. Eine Messung der Schimmelsporen kann auch mit Hilfe eines Luftkeimsammlers erfolgen. Dabei wird die Luft mit einem speziellen Gerät angesaugt, die in der Luft enthaltenen Sporen auf ein Nährmedium aufgebracht und danach ausgewertet. (weitere Informationen: Innenraumanalytik)
  • Der sogenannte Fogging Effekt führt zu dunklen Staubablagerungen, die einem Schimmelpilzbefall sehr ähnlich sind. Der Fogging Effekt kann zahlreiche Ursachen im Wohnverhalten haben, steht aber auch oftmals im Zusammenhang mit Trockenbauwänden oder Vorsatzschalen und deren Dämmmaterialien. Ein sogenannter Abklatschtest (Abklatschtest.pdf) schafft hier Klarheit. (siehe auch: Innenraumanalytik).
  • Wärmebrücken und andere Baumängel können mittels thermofotografischer Verfahren sichtbar gemacht werden. (mehr dazu unter: Bauphysik).

Verfahren der Luftschadstoffmessung in Innenräumen

Sedimentationsmethode

  • eine von Prof. Dr. Joseph Strauss und Mag. Paul. R. Peikert mittlerweile europaweit eingesetztes kostengünstiges Verfahren zur Bewertung von Schimmelproblemen
  • Bei der Sedimentationsmethode werden offene Petrischalen, gefüllt mit Nährboden, aufgestellt. Darauf siedeln sich Schadstoffe wie z.B. Pilzsporen an, die in Folge im Labor analysiert werden.
  • In kurzer Zeit erhalten sie den Befund mit Analyseergebnissen, ob z.B. Pilzsporen vorgefunden wurden und ob eine Gesundheitsgefährdung vorliegt.
  • Die Sedimentationsmethode stellt eine kostengünstige Langzeitaufnahme der Schimmelpilzbelastung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes dar. Wir empfehlen diese vor allem als Vortest oder zur Dokumentation nach der Sanierung.
    Detailinformation Sedimentationsmethode (pdf: 52kb)

RCS Sampling

  • Beim sogenannten RCS Sampling werden definierte Luftvolumina auf den Schadstoffgehalt (z.B. Pilzsporen) analysiert.
    Detailinfo Schimmelbekämpfung
  • Das RCS Sampling eignet sich v.a. für Wohnbereiche und ist speziell dafür standardisiert
  • Die Auswertung der Raumluftproben erfolgt entweder im günstigeren Schnellverfahren nach morphologischen Gesichtspunkten (Aussehen der Pilzkulturen) oder auf genetischem Weg (Analyse charakteristischer DNA Abschnitte nach PCR – Polymerase Chain Reaktion)
  • Die RCS Sampling Befunde sind als Schadstoffnachweis im Zusammenhang gerichtlicher Sachverständigengutachten gültig.
    Detalinformation RSC-Sampling (pdf: 64kb)

Ihre persönlichen Raumklimadaten

  • Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit werden von einem Messgerät in Größe einer Zündholzschachtel erfasst.
  • Sie erhalten wertvolle Auskünfte zur Analyse Ihres Wohn- und Lüftungsverhaltens (Stichwort: richtiges, schimmelvermeidendes Lüften während der Heizperiode) und Hinweise hinsichtlich Wohlbefinden und Risikominimierung betreffend Pilzsporenbelastung.
  • Pilzsporenanlyse PCR
  • Schimmelpilze im Nährmedium
  • Mag Peikert bei der Materialprobe

Schimmelsporenmessung direkt vom Testentwickler – Datenvergleichsmaterial basierend auf 20 Jahren Erfahruung