Pflanzenschutz

Von der Miniermottenbekämpfung im Frühjahr bis zur fachgerechten Laubentfernung und -Entsorgung im Herbst, Spritzungen gegen Schild-, Blut- oder Schmierläuse, Maßnahmen gegen echten und falschen Mehltau sowie gegen Eichenprozessionsspinner - wir unterstützen Sie in der Vorbeugung gegen Pflanzenschädlinge und bekämpfen akuten Befall.

Schädlinge, Krankheiten und physiologische Störungen zeigen an den Pflanzen jeweils ein charakteristisches Schadensbild auf. Wir beraten Sie gerne über die notwendigen Bekämpfungsschritte, analysieren die Ursache und erarbeiten eine optimale Therapie für die erkrankten Pflanzen. Wir erstellen gerne auch ein individuell auf Ihre Wünsche abgestimmtes Bepflanzungskonzept: Meist helfen in der direkten Nachbarschaft angesiedelte Pflanzen, die betroffene oder besonders zu schützende Pflanze zu stärken (Bsp. siehe unten). Gerne beantworten wir Ihre Fragen: office@ecowork.at

Pflanzenschädlinge: Dickmaulrüsselkäfer, Blattwanzen, Erdflöhe, Blattwespenlarven, Miniermotten, Eichenprozessionsspinner etc.

  • Typischer Lochfraß an Blättern von Apfelbaum, Schmetterlingsstrauch, Forsythie oder Hortensie etc. durch Blattwanzen
  • oder an Tulpe, Lilie oder Wicke etc. durch Schnecken
  • feine Durchlöcherung von jungen Blättern von Goldlack, Kohl oder Rettich etc. durch Erdflöhe
  • zerfressenes Blattgewebe an Rosen durch Blattwespenlarven.
  • Miniermotte
  • Die allseits bekannte braune Färbung der Kastanienblätter durch die Miniermotte, nicht zu verwechseln mit einer Pilzerkrankung oder mit Streusalzschäden
    http://www.wien.gv.at/umwelt/parks/pflanzenschutz/kastanienminiermotte.html
    Info Miniermottenspritzung (pdf: 240kb)
  • Dickmaulrüsselkäfer (otiorhynchus sulcatus) und ihre wurzelfressenden Larven befallen Zierpflanzen und Gehölze. Diesen dämmerungs- und nachtaktiven Tieren ist v.a. mit Nematoden, die eine Bodentemperaur von 15 C° zum Parasitieren der Larven bevorzugen, beizukommen.
    Schadbild + Bekämpfung Dickmaulrüsselkäfer (pdf: 120kb)
    Spezialinfo Rosenschädlinge und -krankheiten (pdf: 80kb)
  • Eichenprozessionsspinner
  • Der Schaden durch Eichensprozessionsspinner an befallenen Bäumen ist i.d.R. gering - die Gifthaare der Raupen sind jedoch für den Menschen bedenklich: Raupenhaar-Dermatitis, Entzündung der Augenbindehaut und des Auges sowie der oberen Luftwege, Schwindelgefühl und Fieber sind mögliche Folgen eines Kontakts mit den Gift- oder Brennhaaren der Raupen oder Gespinsten der Eichenprozessionsspinner. Vor allem in milden Wintern empfiehlt sich eine Inspektion von Eichenbäumen, damit bereits die erste Raupengeneration bekämpft werden kann. Im Hochsommer schafft nur noch die mechanische Entfernung der Gespinstnester Abhilfe.
    http://www.wien.gv.at/umwelt/parks/pflanzenschutz/eichenprozessionsspinner.html
  • Buchsbaumzünsler
  • Die Frassschäden, die durch die Raupen an den Buchsbüschen entstehen, können zum Absterben der Pflanzen führen. Im frühen Stadium ist der Befall kaum zu erkennen, da die Schädlinge im Inneren der Pflanzen mit dem Frass beginnen. Wer Buchs in seinem Garten hat, tut gut daran, diese auf Buchsbaumzünslerbefall zu untersuchen. Bei leichtem Befall können die Raupen abgesammelt werden. Bei starkem Befall ist es ratsam Fachleute beizuziehen. In Wien wurde der Buchsbaumzünsler 2010 das erste mal amtlich festgestellt. Er verbreitet sich sehr rasch! Im Jahr 2006 meldeten Gärtner aus Süddeutschland erstmals den neuartigen Schädlingsbefall. Ein Jahr später tauchten die Raupen auch in der Schweiz auf.
    http://www.wien.gv.at/umwelt/parks/pflanzenschutz/zuensler.html

Obstbaum Schadbilder - Schädlinge und Krankheiten

  • Eine rechtzeitige Diagnose ermöglicht die erolgreiche und umweltschonende Behandlung von kranken bzw. mit Schädlingen befallenen Obstbäumen. Einmal abgefressene Blattteile, Blätter oder dürre Triebspitzen können nicht mehr regeneriert werden.
  • Tierische Schädlinge: Nagetiere beissen an Wurzeln und Stämmen v.a. junger Bäume, Milben (rote Obstbaumspinnmilbe, Gall- bzw. Pockenmilbe etc.) schädigen mit Saugwerkzeugen das Blattgewebe, Käfer, Larven, Maden und Raupen fressen an Blättern, Trieben, Knospen und Früchte.
  • Kleine Frostspanner (operophtera brumata) befallen neben Obstbäumen auch Buchen, Eichen und Birken. Im Obstbau sind neben der frühzeitigen Entlaubung (Mai-Juni) auch Ertragseinbußen möglich. Leimringe und Austriebsspritzungen wirken gegen einen Befall durch den Kleinen Frostspanner.
    Schadbild + Bekämpfung Kleiner Frostspanner (pdf: 130kb)
  • Verletzungen durch tierische Saug- oder Fraßtätigkeit trocknen die Pflanze aus; so entstandene Wunden sind Eintrittspforten für Krankheiten: virose Krankheiten zeigen sich z.B. in mosaikartigen Verfärbungen oder Formänderung der Blätter. Für bakterielle Erkrankungen sind Welkerscheinungen, Wucherungen, Blattflecken etc. symptomatisch. Grauschimmel, Mehltau, Deformationen, Flecken und Löcher deuten auf Pilzerkrankungen hin.
    Info Obstbaumschädlingen und -krankheiten (pdf: 80kb)

Pflanzenkrankheiten und physiologische Störungen
(Teerfleckenkrankeit, Weißer Rost, Magnesiummangel, Kalküberschuss, etc.)

  • Große, schwarze Flecken mit hellgelben Rändern an verschiedenen Ahorngewächsen durch die Teerfleckenkrankheit,
  • weiße, pulvrige Sporen auf Blasen und Schwellungen auf den Blättern von Blaukissen, Mondviole, Gänsekresse etc. durch den Weißen Rost,
  • gelblichorange Bänder zwischen den Blattrippen auf den unterschiedlichsten Pflanzen durch Magnesiummangel,
  • Blätter an Triebspitzen gelblich verfärbt durch eine Chlorose durch Kalküberschuss etc.

Natürliche Pflanzenschutz durch wirksame Pflanzkombinationen

  • Kapuzinerkresse hält Blattläuse z.B. von Obstbäumen fern
  • Der Duft des Korianders wirkt gegen verschiedene Raupenarten
  • Ysop hilft sowohl gegen Blattläuse als auch gegen Ameisen etc.