Schimmelbildung und Stockflecken vor der Sanierung

Ursachen für Schimmelbefall

Mögliche Ursachen für den Schimmelbefall müssen gefunden werden.

Für eine Erstbesichtigung vereinbaren Sie bitte einen Termin unter: 01-6064595 oder per email an office@ecowork.at

Die Ursachen für den Schimmelbefall finden und fachgerecht sanieren.

Wie entsteht  Schimmel?

Feuchtigkeit als Hauptursache für Schimmel in der Wohnung

Schimmel an Wänden, Mauern und Tapeten ist eine direkte Folge von Feuchtigkeit. Zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung ergibt sich zum Beispiel aus Restbaufeuchte, Kondensat, Bauschäden oder Wasserschäden. Zudem benötigen Schimmelpilze ein Nahrungsangebot wie Tapeten, Dispersionsfarben oder Leimfarben.

  • Kondensation bedeutet, dass gasförmige Feuchtigkeit in der Luft sich in Wasser umwandelt (kondensiert). Kondensat ensteht unter anderem an Wärmebrücken (vom Innenraum aus betrachtet werden diese umgangssprachlich „Kältebrücken“ genannt). Typisch sind diese baulichen Schwachstellen an den Anschlüssen zur Außenmauer.  Information: Schimmelursache Wärmebrücke (pdf: 560kb).
  • Klassische Geometrische Wärmebrücken an Außenecken und Ichsen mit ihren lokal abgesenkten Temperaturzonen führen hier ebenso wie beim „Fensterproblem“ (Glasbauteile und Dichtungen im Anschluß an Rahmen oder bei direktem Aufeinandertreffen der Gläser bei Eckverglasungen) zu Kondensatbildung.
  • Begünstigt wird Schimmelbildung, wenn fachgerechte Dämmmaßnahmen fehlen oder zum Beispiel Problemzonen tapeziert wurden.
  • Nicht fachgerecht ausgeführte oder fehlende Dampfbremsen im Innenausbau ermöglichen verborgene Schimmelpilze hinter Vorsatzschalen und im Dachgeschossausbau.
  • Ungedämmte und desolate Feuermauern besonders in Baulücken sind klassische Beispiele für ein Mauerschimmelrisiko. Dieses läßt sich aber einfach durch eine nachträgliche mineralische Außendämmung lösen.
  • Schimmelbildung auf Grund von aufsteigender oder anstauender Mauerfeuichte im Sockel und Halbsouterrain bekommt man  mittels Mauertockenlegung gegen aufsteigende und anstauende Mauerfeuchte in den Griff
  • Abdichtungsarbeiten: Horizontalsperre in Kombination mit  Schaumglas
  • Heizkonzepte an Wohnsituation und Bauweise Anpassen: Kritische Bereiche an Außenwänden, Bauteilanschlüssen und Auskragungen müssen ausreichend erwärmt werden
  • z.B sog. „Infrarot-Heizpaneele“ an der Decke montiert können Schimmelprobleme noch verstärken
  • v.a. im ungedämmten Althaus sollten die Heizkörper imme an den Parapetten sein.
  • Große Glasflächen können mittels offener Leitungsführungen mit Gitterabdeckung mit erwärmet werden
  • Fensterbänke sollten nicht zu tief bemessen sein, sonst können sich die Glasleisten nicht erwärmen
  • Heizkörper sollten nicht verbaut sein (z.B. Arbeitsplatten in Küchen können nachträglich mit einem Gitter versehen werden)
  • sog. Fensterfalzheizungen (Heizdrähte an der Glasleiste) können zusätzlich helfen
  • siehe dazu auch unter https://www.ecowork.at/bauen-wohnen-sanieren/althaussanierung/
Abhilfe kostengünstig und nachhaltig mit Glasheizung möglich

Kondensatbildung an Dachflächenfenster

Die Vermeidung von Kondensat beugt Schimmelbildung vor, wo Wasserdampf nicht nach aussen weitergeleitet werden kann.

Kontrolle Einbau von Dampfbremsen

infraropaneele kritisch

Heizpaneele an der Decke

Referenzen


Auswahl von Projekten zur Befallserhebung